Treu dem guten Alten,

aber darum nicht minder empfänglich

für das bessere Neue.
(Johann Baptist, Erzherzog von Österreich)

 

Seit jeher strebt der Mensch in unseren Breiten danach, seinen Körper gegen die Witterung zu schützen und so wurde vom erjagten und später auch gezüchteten Tier Haut und Fell dazu verwendet.

 

Die Häufigkeit der Lederhose in Gebirgsgegenden hängt mit dem Hirsch- und Gamsleder zusammen, das man dort zur Verfügung hatte.

Die Lederhose ist Bestandteil der Männerkleidung in rauhen Klimata seit den frühen Hochkulturen und sie hat sich auch immer wieder an die Mode der jeweiligen Epoche angepaßt.

 

Beispielsweise ist der Latz, das Hosentürl auf die Schamkapsel oder Braguette zurückzuführen, welche von 1400 bis zur 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts in Europa als allgemein üblicher Teil der Männerkleidung galt.

 

Das Gerben oder "Irchen" ( "irch" heißt im mittelhochdeutschen weißledern, aus Bock- oder Gamsleder) wie auch das Färben machten früher die Bauern meistens selber, denn ihre Hosen wurden oft vom Störschneider hergestellt.

 

Wichtig war damals wie heute, daß die Hose gefällt und gut paßt und somit war es auch egal, ob sie ihre Bestellung einem Weißgerber, Säckler, Handschuhmacher oder Schneider aufgaben.

Heute zählt die Lederhose in ländlich geprägten Gegenden zur Alltagskleidung und sie wird durch ihre unterschiedliche Bestickung und Ausführung der jeweiligen Region zugeordnet wie zum Beispiel dem Salzkammergut.

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